Ingenieur/in - Physik Jobs

24 aktuelle Ingenieur/in - Physik Stellenangebote

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Ingenieur oder Physiker (m/w/d) zur Ausbildung zum Patentanwalt

VON ROHR Patentanwälte Partnerschaft mbBEssen

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine technisch versierte Persönlichkeit für die Ausarbeitung technischer Schutzrechte. Sie arbeiten eng mit erfahrenen Patentanwältinnen und Patentanwälten zusammen und übernehmen spannende Aufgaben im gewerblichen Rechtsschutz. Dazu zählen die Erstellung von Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen sowie die Begleitung nationaler und internationaler Anmeldeverfahren. Ihre Unterstützung in Einspruchs- und Nichtigkeitsverfahren ist ebenso gefragt. Idealerweise haben Sie ein Studium in Maschinenbau, Elektrotechnik oder Physik abgeschlossen und bringen erste Industrieerfahrung mit. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihre präzise, mandantenorientierte Arbeitsweise runden Ihr Profil ab.
Weihnachtsgeld Corporate Benefit VON ROHR Patentanwälte Partnerschaft mbB Parkplatz Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Verfahrensingenieur / Physiker für den technischen Vertrieb & Prozessentwicklung (m/w/d)

aprotec GmbHKarlstadt

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Experten für die Entwicklung innovativer Prüfprozesse. Du optimierst Prüfverfahren, insbesondere in der Helium-Dichtheitsprüfung und Hochdruckprüfung. Zudem entwickelst du fortschrittliche Messverfahren für die Halbleiterindustrie und qualifizierst entsprechendes Messequipment. Deine Aufgaben umfassen die Planung von Prozessanlagen, von der Konzeptphase bis zur Detailgestaltung, um langfristige Werterhaltung zu sichern. Du erstellst präzise technische Dokumentationen, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleisten. Die prozesstechnische Inbetriebnahme deiner Projekte begleitest du bis zur erfolgreichen Umsetzung vor Ort.
Erfolgsbeteiligung Vermögenswirksame Leistungen Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/in Elektrotechnik, Physiker oder Chemiker (m/w/d) als Brandursachenermittler und Schadenforscher

Institut für Schadenverhütung und SchadenforschungMünster Westfalen

Als Brandermittler und Schadenforscher (m/w/d) suchen wir engagierte Ingenieure der Elektrotechnik, Physik oder Chemie in Nordrhein-Westfalen. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Ermittlung von Brandursachen sowie die chemische Bewertung von Schäden. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium in einem der genannten Bereiche und technisches Verständnis. Idealerweise verfügen Sie über handwerkliche Fähigkeiten und Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Selbstständigkeit, analytisches Denken und ein sicheres Auftreten sind unerlässlich, ebenso wie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu kommunizieren. Profitieren Sie von einem dynamischen Team und abwechslungsreichen Aufgaben im Innen- und Außendienst.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Physiker / Mathematiker / Ingenieur (m/w/d), vorzugsweise mit Promotion, für Algorithmen und Verfahren und deren Bewertung

Diehl Defence GmbH & Co. KGÜberlingen Bodensee

Die KG in Überlingen am Bodensee sucht einen Physiker, Mathematiker oder Ingenieur (m/w/d) mit Promotion für die Entwicklung von Algorithmen und Verfahren zur Analyse komplexer Flugkörpersysteme. In dieser Position sind Sie verantwortlich für die mathematische Modellierung und die Verbesserung von Algorithmen zur Bilderkennung und -verarbeitung. Dabei nutzen Sie modernste Techniken aus dem maschinellen Lernen und der künstlichen Intelligenz. Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Arbeit ist die Validierung der Algorithmen durch Messdaten und numerische Simulationen. Zudem entwerfen und implementieren Sie umfassende Simulationsmodelle, um das Echtzeitverhalten zu analysieren. Bewerben Sie sich jetzt für diese spannende Herausforderung!
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Projektingenieur Bauphysik (m/w/d)

Grebner Bauphysik GmbHFrankfurt Main

Wir suchen einen engagierten Projektingenieur Bauphysik (m/w/d) in Frankfurt am Main. In dieser Position erstellen Sie Berechnungen und Nachweise für energieeffiziente und nachhaltige Gebäude. Zusätzlich entwickeln Sie Maßnahmen für Schallschutz und Raumakustik, um eine optimale Gebrauchstauglichkeit sicherzustellen. Idealerweise bringen Sie erste praktische Erfahrungen in der Bauphysik mit und haben einen relevanten Studiengang erfolgreich abgeschlossen. Lernbereitschaft und die Motivation, sich in neue Fachgebiete einzuarbeiten, sind ebenfalls wichtig. Wenn Sie zuverlässig und zielorientiert arbeiten und analytische Fähigkeiten mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Elektrotechniker / Physiker / Ingenieur (m/w/d) Fertigungsbetreuung elektrooptischer Sensorik

Diehl Defence GmbH & Co. KGÜberlingen Bodensee

Wir suchen einen Elektrotechniker, Physiker oder Ingenieur (m/w/d) für die Fertigungsbetreuung elektrooptischer Sensorik in Überlingen am Bodensee. Ihre Aufgabe umfasst die Unterstützung der Produktion komplexer Sensorik-Baugruppen in Flugkörpersystemen. Sie entwickeln Lösungen für auftretende Fehlerbilder und optimieren Verfahren zur Prüfung und Kalibrierung. Zudem sind Sie verantwortlich für die Planung, Inbetriebnahme und die Erstellung von Spezifikationen. Die Identifizierung und Bewertung neuer Sensortechnologien in Forschungsprojekten gehört ebenfalls zu Ihrem Tätigkeitsfeld. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Sensortechnologie aktiv mit!
Jobrad Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Senior Ingenieur / Physiker Semiconductor Packaging (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München, Windach Landsberg Le

Wir suchen einen erfahrenen Senior Ingenieur / Physiker im Bereich Semiconductor Packaging (w/m/d). In dieser Rolle bearbeiten Sie anspruchsvolle, klebtechnische Herausforderungen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden. Ihre Expertise kommt in der technischen Beratung sowohl national als auch international zur Geltung. Gemeinsam mit Vertrieb und Produktmanagement integrieren Sie innovative Technologien in die Fertigungsprozesse. Zudem führen Sie Machbarkeitsstudien durch und leiten daraus wichtige Maßnahmen ab. Ein Studium in Ingenieurwissenschaften, Mikroelektronik oder Physik ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Physiker / Ingenieur / Master of Engineering als Patentingenieur (m/w/d)

Daub PartG mbBÜberlingen

Entdecken Sie eine spannende Karriere an der Schnittstelle von Technik und Recht! Bei uns erwartet Sie die strukturierte Weiterbildung zum/zur Deutschen Patentanwalt/-anwältin oder European Patent Attorney. Profitieren Sie von direktem Mandantenkontakt und übernehmen Sie früh Verantwortung mit namhaften Kunden aus der Industrie. Arbeiten Sie in einem technologisch führenden Umfeld, das moderne Software und KI-gestützte Prozesse nutzt. Genießen Sie die hohe Lebensqualität am Bodensee in Überlingen, wo Sie arbeiten, wo andere Urlaub machen. Unsere Benefits umfassen ein attraktives Gehalt, 30 Urlaubstage, ein flexibles Gleitzeitmodell und mobile Arbeitsmöglichkeiten.
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Ingenieure oder Physiker für Anwendungstechnik, Sonderprojekte und Schulung (m/w/d)

Werth Messtechnik GmbHGießen

Sie sind Ingenieur oder Physiker und interessieren sich für innovative Anwendungstechnik? In einem dynamischen Unternehmen erwarten Sie spannende Aufgaben, von der Demonstration modernster 3D-Koordinatenmessgeräte bis zur Lösung individueller Messaufgaben. Ihre Expertise kommt bei der Programmierung kundenspezifischer Software und der Präsentation auf Messen zum Tragen. Zudem begleiten Sie die Vorabnahme und Endabnahme von Projekten. Ein abgeschlossenes Studium oder eine technische Ausbildung ist Voraussetzung, ebenso wie gute Kenntnisse in Physik und Technik. Wenn Sie kommunikativ, neugierig und lernbereit sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Aufstiegsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Korrektorenentwicklung Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) - Physiker / Entwicklungsingenieur (m/w/d)

CEOS Corrected Electron Optical Systems GmbHHeidelberg

Die CEOS GmbH in Heidelberg sucht einen Physiker oder Entwicklungsingenieur (m/w/d) zur Korrektorenentwicklung für Transmissionselektronenmikroskopie (TEM). Mit über 30 Jahren Erfahrung sind wir führend in der Entwicklung anspruchsvoller Teilchenoptik. Unsere Arbeit umfasst die Entwicklung von Aberrationskorrektoren und Spektrometern, die weltweit geschätzt werden. In einem dynamischen TEM-Team gestalten Sie innovative Korrektorhardware, von der ersten Designstudie bis zur marktreifen Produktentwicklung. Wir bieten eine spannende Vollzeitstelle im attraktiven Rhein-Neckar-Raum. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams, das die Zukunft der Mikroskopie prägt!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Physik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Physik wissen müssen

Physikingenieur: Zwischen Theorie, Schraubenschlüssel und der Lust aufs Unbekannte

Physik und Ingenieurwesen. Zwei Begriffe, die einzeln schon genug Ehrfurcht einflößen – zusammen werden sie zum doppelten Boden für alle, die Herausforderungen lieben. Kaum ein anderer Beruf zieht derart kluge Köpfe an, aber – Hand aufs Herz – auch diejenigen mit dem nötigen Biss für oft frustrierende Etappensiege. Und dann stehst du da, vielleicht frisch von der Uni oder schon mit ein bisschen Branchenerfahrung, irgendwo zwischen weißem Kittel, Notebook und Produktionshalle. Kopf fit, Hände manchmal schwitzig. Was erwartet dich wirklich im Berufsalltag als Ingenieur:in – Physik? Und wo hakt’s? Ein Versuch, das Feld zu beleuchten, ohne in rosa Wolken oder graue Zahlenkolonnen zu verfallen.


Neuer Alltag, alte Neugier: Physikingenieur zwischen Rechner und Realität

Eine Feder schwingt, ein Mikrochip glüht, ein Magnetfeld tanzt. Physikingenieure sitzen selten einfach nur am Schreibtisch. Vielmehr ist es eine eigenartige Mischung: Simulieren, tüfteln, bauen, messen, am Rechner Konzepte entwickeln – und dann raus ins Labor oder gleich in die Fertigung. Der Clou: Wer glaubt, alles spiele sich in sterilen Versuchsräumen ab, irrt. Routine gibt’s so gut wie nie, stattdessen fliegt einem ständig Neues um die Ohren. Und ja, manchmal schwebt der Druck der Perfektion schwer im Raum – mit einem halben Auge auf Innovationszyklen, dem anderen auf Produktionskosten.

Da ist kein Platz für Fachidiotentum. Wer die Praxis will, kommt am Schraubenschlüssel oder zumindest am gelegentlichen Sicherheitshelm nicht vorbei. Die schönsten Modelle auf dem Bildschirm sind eben Schall und Rauch, wenn das Ding am Ende ruckelt. Viele landen – je nach Spezialisierung – in der Automobilindustrie, Mikroelektronik, Medizintechnik oder auch im klassischen Maschinenbau. Aber das eigentliche Spielfeld bleibt breit: Wer will, kann in Forschung, Entwicklung oder gar im Qualitätsmanagement Fuß fassen. Oder doch ins Consulting? Nun – alles offen, aber nie ohne die Grundzutat „physikalischer Spürsinn“.


Karriereleiter oder Hamsterrad? Chancen, Plateau und Sackgassen

Das Bild vom immerwährenden Aufstieg… nett, aber selten ehrlich. Zum Einstieg gibt’s meist abwechslungsreiche Aufgaben: Testreihen, kleine Projektverantwortung, ab und an ein eigenes Budget. Hört sich gut an? Ja, und doch: Der erste Job fühlt sich oft an wie ein Sprung ins kalte Wasser. Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn das eigene Experiment läuft – sondern wenn das Team, der Chef und manchmal auch der Kunde zufrieden (oder wenigstens still) bleiben. Vor lauter Meetings droht so mancher Gedanke auf der Strecke zu bleiben. Und doch: Wer sich hier durchsetzt, kann aufsteigen. Leitende Projektleitungen, Teamführung oder der Weg in die strategische Produktentwicklung locken viele – aber, und das wird selten kommuniziert, ab einem gewissen Punkt zählen Soft Skills fast mehr als Formeln und Fleiß.

Gewollt oder nicht: Sitzt du erstmal im Sattel, öffnet sich abseits der linearen Karriere auch die Option zum Fachspezialisten. So mancher entkommt dem Managementdrang, indem er sich in Simulation, analytische Methoden oder neue Werkstoffe vergräbt. Klingt nach Elfenbeinturm? Vielleicht, aber in Zeiten von Digitalisierung und „Industrie 4.0“ wachsen hier Karrieren gerade abseits klassischer Führungsetagen empor. Die Versuchung ist groß, gerade als Berufsanfänger: Liegt mein Weg im klassischen Teamspiel – oder drehe ich lieber als Fachnerd an den wirklich komplizierten Stellschrauben? Manchmal weiß man’s selbst erst, wenn es zu spät ist.


Gehalt: Guter Lohn für kluge Köpfe – oder nur schöner Schein?

Über Geld spricht man nicht? Unsinn. Gerade als Physikingenieur ist das ein Thema, das man besser nicht ausklammert, bevor die Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag steht. Der Mythos: Physiker verdienen schlecht, Ingenieure super? Ganz so einfach ist es dann eben doch nicht. Zum Einstieg winken in gut aufgestellten Branchen – Halbleiter, Automobil, Medizintechnik – durchaus Gehälter, bei denen die Augen größer werden. Handfest, auch in der Ausbildung. Wer allerdings die Nähe zur Forschung sucht oder sich im Mittelstand trennt, sollte Bodenhaftung nicht nur im Labor üben. Regionale Unterschiede? Deutlich. Während im Süden die Gehälter oft fünfstellig starten, schaut man im strukturschwächeren Norden oder Osten manchmal in die metaphorische Röhre.

Ein alter Hut, zugegeben, aber wahr: Wer Erfahrung sammelt, Spezialwissen aufbaut und mit neuen Technologien Schritt hält, schraubt am eigenen Marktwert. Die Spreizung ist enorm – je nachdem, ob du in der klassischen Produktentwicklung oder im internationalen Projektmanagement landest. Ein Trost für Skeptiker: Selbst, wenn der ganz große Gehaltssprung etwas ausbleibt, die Jobsicherheit (und die Möglichkeit zum Wechsel) bleibt im Schnitt unerwartet gut.


Qualifikation, Quereinstieg und der Segen der Vielseitigkeit

Noch ein Satz zu einer Sache, die man nicht in jedem Bewerbungsgespräch klar hört: Der Weg zu diesem Berufsbild ist so vielfältig wie das Leben selbst. Der akademisch Wertvolle ist natürlich der Master, manchmal promoviert. Aber: Ich kenne nicht wenige, die mit Bachelor oder gar Quereinstieg alias „berufliche Aufbaustudien“ Glanzpunkte setzen. Entscheidend sind weniger die Noten – sondern das Maß an Neugier, die Freude an Problemlösung, und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in den Arbeitsalltag zu übersetzen. Das klingt fast zu banal, aber: Wer zwischen Sprachen, Branchen oder Disziplinen wechselt, landet plötzlich ganz neue Aufträge. Was viele unterschätzen: Wer über den eigenen Tellerrand schaut, findet schneller Nischen – oder plant sogar den ganz bewussten Umweg raus aus der Industrie.

Die Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Für die einen Sprungbrett zum Karrieresprung – für andere ein ständiges Nachschärfen von Skills, weil Gelerntes morgen wieder alter Hut ist. Methode oder Mindset? Es bleibt eine Mischung. Wichtig: Auch wer mal strauchelt, bleibt gefragt. Fachkräftemangel und permanent neue Felder sorgen dafür, dass selbst „Berufsumsteiger“ offene Türen finden, wenn sie Lernwille und Flexibilität mitbringen.


Zurück auf Los? Privates Glück, Arbeitszeit und die Suche nach Sinn

Ein letzter, vielleicht sperriger Gedanke: Physikingenieur:innen ringen nicht nur mit Zahlen, sondern (mehr als oft zugegeben) mit einem Spagat zwischen Job und Privatleben. Die Projektzyklen, die ewigen Deadlines, die seltsame Taktung zwischen Sprint und Warten – manchmal nagt das. Klar, Homeoffice war und ist ein Segen, aber ewig bleibt der Reiz nicht: Sobald die Werkbank ruft, zählt Präsenz. Und ja, das Familienleben? Es bleibt mal auf der Strecke, dann wieder ist Flexibilität möglich. Work-Life-Balance ist vor allem eins: eine Frage der Branche und des eigenen Temperaments. Ich meine, auf der Suche nach Sinn – nach Wirksamkeit, Innovation, sogar nach gesellschaftlichem Impact – landen hier die, denen reiner Broterwerb schnell zu wenig ist.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz. Wer nicht nur funktionieren, sondern verstehen, gestalten und ab und an auch stolpern will, findet im Ingenieursberuf mit physikalischem Schwerpunkt so vieles: Spielwiese, Frustfaktor, Stolzquelle zugleich. Mag sein, dass am Ende keine eindeutige Schablone bleibt – außer die Lust, dran zu bleiben. Ganz gleich, ob Berufseinsteiger:in, Umsteiger:in oder alter Hase. Was sonst?


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